Gekonnt komponiert aus Fiano, Greco und weiß gekeltertem Aglianico mit einem leichten Ausbau im Holz, ist dies ein strukturierter, vollmundiger Wein mit einer deutlich mineralischen und salzigen Note.
Dieser Wein beschwört Wurzeln und Wärme, Erde und Sonne herauf: eine harmonische Begegnung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, die sich in einem Schluck vollzieht. Ein Ansatz, der sich nicht auf die Verkostung beschränkt, sondern denjenigen, der ihn genießt, zum Hüter eines emotionalen Gedächtnisses des Territoriums macht.
Das Gedicht auf dem Etikett bringt die Cuvée, aus der er besteht, voll zum Ausdruck: die starken Wurzeln des Aglianico, die Farbe von Fiano und Greco, die uns an die Wärme der Sonne erinnern.
„Niemals vereinten sie sich in einer Begegnung. Die eine mit Wurzeln zum Bleiben, die andere mit Wärme zum Nähren. Mit Schlucken von Leben gaben sie dem Leben Leben. In Kelchen, gewiegt. Ich öffnete die Augen und blickte auf die Erde, ich sah sie lebendig. Ich durchquerte ihre Trockenheit und füllte sie mit dem Danach. Ich spürte eine Ruhe, die kein Ende war, sondern Vorbereitung. Ich stellte sie mir in den Tagen der Monate vor, die Leben sind, und in einer unberührten Bewegung sah ich sie erblühen. Überfließend von Leben trank ich sie. Von Händen, begleitet. Von Mündern, gestreichelt. Genährt von der gebrachten Wärme.“